Jom haScho’a 5781

 Jom haScho’a 5781

Jom haScho’a oder Jom haZikaron laScho’a weLaGwura ist ein israelischer Nationalfeiertag und Gedenktag für die Opfer der Shoah einerseits und den jüdischen Widerstand und das Heldentum der jüdischen Untergrundkämpfer.


JCKBD-BLOG-HANAU
























Jom haScho’a



Am heutigen Abend beginnt Jom haScho’a

 


Ein Tag der Erinnerung


Nicht nur jüdische Menschen gedenken der 6 Millionen Jüdinnen und Juden, die im Holocaust auf grausame Weise ermordet wurden.


In Deutschland noch heute zu spüren. 


Fast täglich hören wir diesen Satz „Sie sind Jude, ich habe noch nie einen persönlich kennengelernt.“


Ja, es gibt nicht mehr viel jüdische Menschen in Deutschland  seit der Shoah.


Der Nationalsozialismus mit deren Verantwortlichen und Handlangern vernichteten nicht nur 6 Millionen jüdische Leben, sondern auch deren Nachkommen, deren Zukunft und den weiteren Aufbau deutsch jüdischer Kultur. Die Nazis versuchten das gesamte jüdische Leben, das Volk Israel auszulöschen. 


Doch dies versuchten schon so einige Herrscher.


G-ttes auserwähltes Volk ist noch da! Unser Glaube besiegt Wut und Hass, wie das Licht die Dunkelheit. 


Zu Jom haScho’a wird an die verloreneren jüdischen Seelen gedacht. Nur wenn diese vergessen werden, erlischt auch die Erinnerung. 


Ihre Namen sind in unseren Herzen geschrieben und werden so auf ewig in Ehren gehalten. 


Lasst uns beten und den überlebenden Familien Kraft und Stärke schenken.


Jom haScho’a - An diesem Tag der Erinnerung gedenken wir auch den Widerstandskämpfern. Heldinnen und Helden, die jüdischen Menschen zur Seite gestanden haben, sich gar vor sie gestellt haben. Sie haben Widerstand geleistet und somit das jüdische Leben gerettet. Diesem eine neue Zukunft ermöglicht.

Gedenken an die jüdischen Untergrundkämpfer.


Wir schauen in eine Zukunft voller Mut und Zuversicht. Wir schauen in eine jüdische Zukunft voller Liebe, Seele, einem Miteinander in Respekt und Vielfalt. 


Am 8. April hätte wie in den letzten Jahren vor Corona eine traditionelle Gedenkveranstaltung zum Jom haScho’a in Hanau stattgefunden, die leider auch dieses Jahr pandemiebedingt ausfallen musste.

Leider wird in diesem Jahr ebenfalls die Zoom- Gedenkveranstaltung ausfallen müssen.


Wir rufen all unsere Gemeindemitglieder zum stillen Gebet zu Jom haScho’a auf. 


Eines ist zu erklären; Ultraorthodoxe Juden (Charedim) nehmen nicht an den Feierlichkeiten teil, da die Halacha Trauertage im Monat Nisan untersagt. Sie gedenken der Holocaust-Opfer an traditionellen Trauertagen, die es schon vor dem Zweiten Weltkrieg gab, wie Tischa beAv, an dem der Zerstörung des Tempels gedacht wird, oder am 10. Tevet, einem Fastentag, der auch die Jahrzeit für Opfer der Shoa ist, deren Todestag nicht bekannt ist.


Dieser Blog- Beitrag dient zum allgemeinen Bildung des Judentums, da die JCKBD eine Gemeinde voller jüdischer Vielfalt in Hanau ist. 

 


Baruch Dayan ha'Emet.



Shalom aus Hanau in die Welt


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